Für den Bürgerentscheid sind für uns ausschließlich die Grundschulstandorte Unterbruch und Kempen relevant. Über die anderen genannten Grundschulstandorte Oberbruch, Grebben und Schafhausen wurde kein Beschluss gefasst, sodass es sich uns nicht erschließt, warum diese Standorte im Bürgerbegehren/Bürgerentscheid zusätzlich genannt sind.

 

Die Grundschulstandorte in Unterbruch und Kempen wurden bereits vor ein paar Jahren zu Grundschulverbünden zusammengelegt, weil Sie die erforderliche Mindestanzahl an Schüler nicht mehr erreichten, um als eigenständiger Schulstandort auf Dauer weiter bestehen zu können. Nur so war es möglich, diese Schulstandorte vorerst zu erhalten. Die vorliegenden als auch prognostizierten und weiter rückläufigen Anmeldezahlen zeigen deutlich auf, dass dieser Trend anhält und es nicht mehr gerechtfertigt ist, diese Standorte mit derart geringen Schülerzahlen und hohem Kostenaufwand weiterzuführen.  

 

Die aufnehmenden Schulen sind geeignet, die zusätzlichen Schüler aufzunehmen.

Die Schule in Karken muss für die Aufnahme der Kempener Schüler, insbesondere für die OGS, mit vertretbarem Aufwand ertüchtigt werden. Die aufnehmende Grundschule im ehemaligen Gebäude der Hauptschule in Heinsberg verfügt über riesige Freiflächen, sodass eine Aufnahme der Unterbrucher Schulkinder problemlos möglich ist. Diese Schule wurde bereits in den letzten Monaten modernisiert, damit die Schüler ein attraktives Lernumfeld vorfinden.

Durch die räumlichen Zusammenlegungen sind keine negativen Auswirkungen für die Bildung der Schulkinder zu erwarten. Aufgrund besserer Fördermöglichkeiten in den aufnehmenden Schulen wird es eher zu positiven Aspekten kommen.
In diesem Zusammenhang haben sich auch der Schulrat und die Schulleitung für die Zusammenlegung ausgesprochen.

Der Schülertransport soll mit dem ÖPNV erfolgen. Die zurückzulegenden Entfernungen sind zumutbar und die Beförderungskosten werden von der Stadt übernommen. Wir stehen zu unserem Wort, uns im Falle eines inakzeptablen Schülertransportes für einen Schülerspezialverkehr stark zu machen.

 

Im Übrigen gilt es auch zu erwähnen, dass die Bezirksregierung die Maßnahmen als schlüssig angesehen und genehmigt hat. 

Ein von der Interessengemeinschaft und einigen Ratsfraktionen immer wieder gefordertes Schulkonzept wäre zwar hilfreich, die Schullandschaft künftig besser beurteilen zu können, würde aber unserer Ansicht nach aufgrund der hinreichend beurteilbaren derzeitigen Situation zu keinem anderen Ergebnis führen. Im Übrigen liegt ein Schulentwicklungsplan aus dem Jahr 2013 vor.

 

Wir verkennen nicht, dass es durch die Zusammenlegungen zunächst zu einigen Mehrausgaben kommen wird. Mittel- bis langfristig werden sich diese Ausgaben jedoch amortisieren und weitere Einsparpotenziale erzielt werden. Diese könnten dazu verwendet werden, die verbleibenden zukunftsfähigen Schulstandorte zu modernisieren oder Abgabenerhöhungen auf ein unbedingt notwendiges Maß zu beschränken. 

 

Aus den vorgenannten Gründen empfehlen wir den Wählern, auf die im Bürgerentscheid am 19.06.2016 gestellte Frage mit “NEIN“ zu stimmen.

   

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